Mrz 4, 2011
Viele träumen davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Doch nur wenige verwirklichen ihren Traum. Die einen sehen in ihrem Hobby keine Möglichkeit zur Berufsausübung, die anderen haben Angst vor der finanziellen Belastung, die der Weg in die Selbstständigkeit bereit hält. Wir sagen Ihnen, was Sie bei der Gründung eines Fotostudios alles beachten sollten.
Als Fotograf selbstständig machen
Fotograf ist ein so genannter zulassungsfreier Beruf. Eine Ausbildung oder ein Studium ist also keine festgelegte Berufsvoraussetzung. Da dieser Beruf jedoch heiß begehrt ist und sich dementsprechend viele Bewerber auf dem Markt tummeln, werden nur selten Fotografen ohne Ausbildung eingestellt. Um ein Fotostudio zu eröffnen, brauchen Sie aber definitiv weder ein Studium noch eine Ausbildung. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass Sie eine Menge Geld für solch eine Geschäftsgründung benötigen. Eine professionelle Kamera kostet allein schon zwischen 1.000 und 9.000 Euro. Zu den Kosten für das Kameraequipment fallen außerdem noch Miet-, Werbe- und Personalkosten an. Falls Sie nicht über genügend Eigenkapital verfügen und deswegen einen Kredit aufnehmen müssen, sollten Sie unbedingt die Kredite der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen. Die Zinsen variieren sehr stark. Über den folgenden Link http://www.kreditvergleich.net/ kommen Sie zu einer übersichtlichen Liste zu den aktuellen Zinssätzen der unterschiedlichen Kreditgeber.
Existenzgründerzuschuss vom Arbeitsamt
Wenn Sie vor dem Eintritt in die Selbstständigkeit arbeitslos gemeldet sind, können Sie als Geschäftsgründer einen Antrag auf einen Existenzgründerzuschuss beim Arbeitsamt stellen. Dazu müssen Sie das Arbeitsamt mit einem detaillierten Geschäftsplan davon überzeugen, dass es sich lohnt, Ihr Geschäftsmodell zu unterstützen. Wird Ihnen die Förderung bewilligt, so erhalten sie in den ersten neun Monaten weiterhin Arbeitslosengeld. Dadurch ist zumindest ihre eigene Existenz zunächst gesichert. Zusätzlich legt das Arbeitsamt noch eine Pauschale von 300 Euro drauf.
Bild: Wikimedia Commons / Mu / CC-BY-SA 3.0